2015 Band info

Dec 1 ———

++ special early set++
John Hollenbeck – drums/ Sissel Vera Pettersen – voice

Laura Winkler’s Wabi-Sabi Orchestra

Wabi1

Laura Winkler – voice, composition
Johanna Bernard – violin
Marie-Theres Härtel – viola
Kati Brien – alt sax
Viktor Wolf – bari sax
Florian Menzel – trumpet
Andrej Ugoljew – trombone
Raphael Meinhart – vibes
Daníel Friðrik Böðvarsson- guitar
Johannes von Ballenstrem – piano
Max Mucha – bass
Tilo Weber – drums

An ambitionierten Großformationen ist die deutsche Jazz-Landschaft nicht gerade arm. Leider schaffen es nur wenige Big Bands, dem Jazz in unserer Zeit neue Farben hinzuzufügen und sich auf aktuelle Hörbedürfnisse einzustellen. Die junge Berliner Sängerin und Komponistin Laura Winkler findet mit ihrem Wabi-Sabi Orchestra nun einen völlig neuen Ansatz.
Wenn sie die Musik ihrer ersten CD „Paper Clips“ beschreibt, vermeidet Laura Winkler den begriff Big Band. Das liegt nicht etwa daran, dass sie sich von herkömmlichen Jazz-Orchestern absetzen wollte, sondern daran, dass das Portfolio des Wabi-Sabi Orchestras weitaus größer ist. Das Angebot reicht von kammermusikalischen Strukturen über präzise ausgearbeitete Voice-Tüfteleien, bei denen die Instrumentierungen bestenfalls unterstützenden Charakter im Hintergrund haben, bis hin zu saftigen Jazz-Arrangements. Den klassisch schmetternden Bläsersatz sucht man auf diesem Album indes vergebens.
Am Anfang dieses ungewöhnlichen Projektes stand eine Masterarbeit von Laura Winkler, die von John Hollenbeck betreut wurde. Der amerikanische Schlagzeuger, der seine Zelte längst in Berlin aufgeschlagen hat, sammelte ausgiebige Erfahrungen mit Großformationen, unter anderem der Jazz Big Band Graz, dem Village Vanguard Orchestra oder Bob Brookmeyers New Art Orchestra. Eine bessere Empfehlung hätte es für die Sängerin nicht geben können. Denn für Laura Winkler stand von Anfang an fest, dass sie nach neuen Farben und Kombinationsmöglichkeiten für eine große Gruppe suchen wollte. Als wäre eine organische Verbindung der zeitgenössischen Möglichkeiten von Stimme und Jazz-Orchester nicht schon Herausforderung genug, integrierte sie auch noch Geige und Viola in ihr Konzept. Dabei ging es ihr viel weniger um einen kontinuierlichen Gesamtklang des Ensembles als um die zahlreichen Begegnungsmöglichkeiten, die sich aus dieser Grundkonstellation ergeben.
Das Wabi-Sabi Orchestra erscheint wie eine große Kreuzung mitten in der Großstadt, auf der sich zahllose Stimmen unterschiedlichster Zungen begegnen und im Gespräch neue Bilder, Gedanken und Ideen freisetzen. Am Anfang steht die totale Draufsicht auf die Kreuzung, doch schnell löst sich der ultimative Klang in zahlreichen Episoden auf. Jede dieser Begegnungen hat ihre Zeit und wird von einem anderen Ereignis abgelöst. Solos im klassischen Sinn gibt es nicht, mal steht die eine Persönlichkeit oder Gruppierung mehr im Vordergrund, mal die andere. Aus all den Stimmen zusammen ergibt sich ein veränderliches Wimmelbild, das sich dennoch zu einem starken Erzählstrang verdichtet.
Hauptinspiration und Ausgangspunkt waren für Laura Winkler die Texte des japanischen Romanautors Haruki Murakami. Sie drang tief in die gleichermaßen ausgleichende und verstörende Sprache des Meistererzählers ein, analysierte einzelne Wörter und Wortkombinationen, las aus den Wörtern Formen heraus, suchte nach adäquaten Klängen und wurde fündig. So löste sie die Leichtigkeit und Schwere aus Murakamis Texten und übersetzte sie in pure Emotion. Ihre aus früheren Arbeiten mit Big Bands rührende Neigung zum Epischen durchmischte sie mit einem neuen Bekenntnis zum Spartanischen. Jedes Stück steht für einen anderen ästhetischen Anspruch.
Diese große Offenheit und Beweglichkeit fällt vor allem beim Einsatz von Laura Winklers eigener Stimme auf. Mal ist die menschliche Stimme in ihren tausend Facetten unangefochtenes Hauptinstrument der Band, wie in „Dance 1“ und „Dance 2“, in vielen anderen Stücken aber ist sie nur eine unter vielen Klangfarben. Die Bandleaderin tritt hier zwar durchweg als Vokalistin, hauptsächlich aber als Komponistin in Erscheinung, die mit ihren Mitteln hervorragend hauszuhalten weiß und kein Gestaltungselement über die anderen stellt. Im Vordergrund stand bei der Arbeit stets die Frage, was den Texten nützt.
Die Musiker und Musikerinnen, mit denen sie sich auf „Paper Clips“ umgibt, sind ausnahmslos Protagonisten der jungen bis ganz jungen Berliner Szene. Einige unter ihnen wie der vielversprechende isländische Gitarrist Daniel Bödvarsson oder jetzt schon zum großen Hoffnungsträger ausgerufene Drummer Tilo Weber haben noch nicht einmal ihr Studium am Jazzinstitut Berlin beendet. Andere wie Saxofonistin Kati Brien, Baritonsaxofonist Viktor Wolf oder Vibrafonist Raphael Meinhart sind gerade dabei, sich auf dem jungen Berliner Jazzpflaster unentbehrlich zu machen. Dienstältester Hase in der Herde ist Bassist Oliver Potratz, der sich bereits unter anderem mit Daniel Erdmann, Arne Jansen, Kalle Kalima und Carsten Daerr einen Namen gemacht hat.
Laura Winklers fein nuancierte Musik ist bis ins letzte Detail stimmig. Nur der Bandname scheint auf den ersten Blick einen gewissen Gegensatz zu dem ausgeklügelten Konzept zu bilden. Wabi-Sabi klingt nach Ramba Zamba oder ähnlich flüchtigen Partyvergnüglichkeiten, die von der tiefsinnigen und überaus reflektierten Musik Laura Winklers so gar nicht bedient werden. Doch der phonetische Schein trügt. Wabi Sabi bedeutet im Japanischen etwa soviel wie „die Schönheit im Schlichten“. Laura Winkler trug dieses Motto schon lange in sich, auf „Paper Clips“ findet sie endlich eine Möglichkeit, diese Maxime umzusetzen.
(Wolf Kampmann)
http://www.laurawinkler.com/

 

– John Hollenbeck’s DRUMS BASS BASS BASS DRUMS

John Hollenbeck_©Lukas Beck_0278_b&w_CROPPED

Jim Black – drums
Robert Landfermann – bass
Dan Peter Sundland – bass
Bernhard Meyer – bass

It’s traditional, when paying compliment to drummers, to draw comparisons with the octopus, implying agility beyond the means of a paltry pair of human hands. But when considering John Hollenbeck, the multi-limbed creature that seems most appropriate to invoke is the mythical hydra; for while Hollenbeck is certainly no stranger to rhythmic intricacy, it’s ideas that seem to spring forth like so many heads, two more arising as one falls away.

John Hollenbeck’s DRUMS BASS BASS BASS DRUMS is another tessellation of the multi headed beast theme – here Hollenbeck extends his reach through a manifold of extraordinary amplification – indomitable twinned drums with the iconic Jim Black as a super resonance chamber, and the tripling of bass forces with three of the most unique nether-voices on the German scene: Dan Peter Sundland (NO, electric bass), Bernhard Meyer (DE, electric bass) Robert Landfermann (DE, acoustic bass.)

Hollenbeck is a composer of music uncategorizable beyond the fact of being always identifiably his. A conceptualist able to translate the traditions of jazz and new music into a fresh, eclectic, forward-looking language of his own invention, intellectually rewarding yet ever accessibly vibrant. A drummer and percussionist possessed of a playful versatility and a virtuosic wit. Most of all, a musical thinker – whether putting pen to paper or conjuring spontaneous sound – allergic to repetition, forever seeking to surprise himself and his audiences.

The prolific and unpredictable nature of Hollenbeck’s output has been evident since he first emerged as a leader in late 2001, releasing four completely different albums within a matter of months. Three of them (Quartet Lucy, the duo CD Static Still, and no images, featuring several different configurations) introduced the partnership of Hollenbeck and iconoclastic vocalist Theo Bleckmann, who continue to collaborate in a variety of offbeat settings. Along with keyboardist Gary Versace, they form the Refuge Trio, as boundary-free a small group as one is likely to find.

Hollenbeck’s awards and honors include winning the Jazz Composers Alliance Composition Contest in 1995 and 2002; Meet the Composer’s Grants in 1995 and 2001; a 2007 Guggenheim Fellowship; the 2010 ASCAP Jazz Vanguard Award; the top spot as Rising Star Arranger (2012, 2013) in the Down Beat Magazine International Critics Poll; and a 2012 Doris Duke Performing Artist Award. Since 2005, he has been a professor of Jazz Drums and Composition at Jazz Institute Berlin and joined McGill University Schulich School of Music’s faculty in 2015.

Home

– Peter Evans

Peter_Evans_by_Peter_Gannushkin-01

solo trumpet
http://pevans.squarespace.com/

 

 


 

Dec 2 ——–
++special early sets++
Otis Sandsjö – solo sax; Paul Santner – solo bass

 

Simon Kanzler’s Nodía Es – a hardcore opera

nodia full band4c

Tobias Christl – voc
Liz Kosack – keys
Dan Peter Sundland – bass
Valentin Schuster – drums
Laura Winkler – voc
Friederike Merz – voc
Zola Mennenöh – voc
Simon Kanzler – conducting, composition

„Es wird nie Tag werden“ flüstert F
„Nein. Es ist die ewige Nacht“ antwortet K
Da fragt Z „Was ist der Käfig der Liebe?“
„Lasst uns Tanzen gehen“ meinte daraufhin L
Ein Körper brennt lichterloh im Feuer
Es ist Nacht. Und es wird ewig Nacht bleiben
Und sie flüstern im Chor:
„do su a ka mo al mi no sa nor ba te ra ses no de zo y tar ho ven che to te“
Da wird der Körper lebendig und spricht:
„Asyonnota vi chesu masan vien de agu le du cuentre lechea“
„Nein so etwas“ antwortet L „wirklich nein so etwas“
Da lachen sie alle gemeinsam
Z und L und F

„It never will be day“ whispers F
„No. It’s the eternal night“ answers K
Then Z asks „What is the cage of love?“
„Let’s go dancing“ opines thereat L
A body is blazing fiercely in the fire
It’s night. And the night will last forever
And they whisper in the choir:
„do su a ka mo al mi no sa nor ba te ra ses no de zo y tar ho ven che to te“
When the body becomes alive and says:
„Asyonnota vi chesu masan vien de agu le du cuentre lechea“
„No such a thing“ answers L „truely no such a thing“
Then they laugh all together
Z and L and F

http://www.simonkanzler.de/

 

Hypersense Freddy Solo

Hypersense freddy
Johanna Weckesser – guitar, voice, laptop

Experimental Artpop

second seeing third aligned
came to be when sight was blind.
with the vision thus obscured,
saw instead with what she heard.
living color, dreaming blue,
sounding dark and tasting true.

“Johanna Weckesser is the freshest new voice in improvisational music I have heard in many years. Her musical persona darts from a tropical butterfly to a cosmic meteorite shower without batting an eyelash. She is perhaps the only young musician I could imagine to actually inspire one of the old guards like Ornette, Pharoah and David Murray. As a guitarist, she is one of the most gifted of her generation. As an improvisor, she is perhaps the start of a new movement in more meaningful creative expression.”
Greg Cohen (bassist with Ornette Coleman, Tom Waits, Woody Allen etc.)

http://www.johannaweckesser.de/

 

ensemble mosaik

ensemble_mosaik_foto_9
Chatschatur Kanajan – violin
Karen Lorenz – viola
Mathis Mayr – violoncello
Ernst Surberg – piano

Enno Poppe / Trauben (2004) für Violine, Violoncello und Klavier
Chatschatur Kanajan / Dram & Phrase (2014) für Violine Solo
Bernhard Gander / schöne Worte für Violine, Viola, Violoncello und Klavier

Das ensemble mosaik hat sich seit seiner Gründung 1997 als besonders vielseitige und experimentierfreudige Formation zu einem renommierten Ensemble für zeitgenössische Musik entwickelt. Seine Mitglieder zeichnen sich nicht nur durch ihre instrumentalen Fähigkeiten, sondern auch durch ihre kreative Individualität und Experimentierfreudigkeit aus. In langjähriger Zusammenarbeit haben sie einen profilierten Klangkörper geschaffen, der auf höchstem künstlerischen Niveau Offenheit gegenüber verschiedensten Konzeptionen zeitgenössischer Musik beweist.

Die Aktivitäten des Ensembles sind geprägt von der engen Zusammenarbeit mit Komponisten der jungen und jüngeren Generation und der Einbindung digitaler Medien in den Bereichen Komposition, Interpretation und Präsentation. Bevorzugt wird dabei eine egalitäre Arbeitsweise im Austausch mit allen an einem Konzertprojekt beteiligten Akteuren. Durch die Öffnung von Arbeitsprozessen wird Kreativität gebündelt und intensiviert. Mit vielen Komponisten arbeitet das ensemble mosaik seit Jahren kontinuierlich zusammen und ermöglicht so, Musik über lange Zeiträume hinweg in einem gemeinschaftlichen Prozess zu entwickeln.

Ein besonderer Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit liegt in der Auseinandersetzung mit neuen Ansätzen der Aufführungspraxis, beispielsweise durch die Einbindung szenischer und visueller Elemente, und der Erprobung neuer Konzertformate, die einzelne Werke im Kontext eines Gesamtzusammenhangs reflektieren, aktuelle Strömungen fokussieren und neue Perspektiven erproben. In Kooperationen mit Künstlern anderer Sparten oder Musikgenres werden die Konzerte selbst zur Experimentalanordnung,.

Das Ensemble spielte in Europa und darüber hinaus bei vielen der wichtigsten Festivals für zeitgenössische Musik. Es erhielt mehrfach Förderpreise der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung und spielte Preisträgerkonzerte des Boris-Blacher- und des Busoni-Kompositionspreises. Zahlreiche Rundfunkmitschnitte dokumentieren seine Arbeit. CDs erschienen unter anderem bei Schott, col legno, Kairos, wergo, nmc recordings und der edition rz.

http://www.ensemble-mosaik.de/

 


Dec 3 ——-

 

Otis+Wedding

OTIS+WEDDING - press picture
Otis Sandsjö – tenor sax
Petter Eldh – bass
Daníel Friðrik Böðvarsson- guitar
Tilo Weber – drums

 

The Berlin based swedish saxophone player Otis Sandsjö is premiering this autumn his new brainchild OTIS+WEDDING. It’s a quartet where Elias Stemeseder is let loose on his tiny synth setup, Petter Eldh is fulfilling his 70’s electric bass dreams and Tilo Weber navigates through wonky beats and camouflaged ones.

The new compositions are inspired by the following three strong musical experiences in Otis’s recent life:
– Hearing Michael Jackson’s ‘Heal the world’ on a tiny bathroom radio, broadcasted by Berliner Rundfunk 91.4, while taking his morning shower.
– One night of falling down into a YouTube rabbit hole of korean psychedelic pop.
– Crossing a wintery Sweden, south to north, with a Volvo 240 and one scratched J Dilla CD as only company.

The music is right now being brutally edited by himself and Petter Eldh and will be released next year. For KIM FEST 2015 they will be joined by special extra forces to cover up for a Elias Stemeseder in exile.

 

Killing Popes

killing popesblack dragon ID
Petter Eldh – bass
Oliver Steidle – drums
+ KIM guest Liz Kosack (keys)

Der Papst, die Päpste – Sinnbilder und Begrifflichkeiten der Macht, deren unumstößlicher Wahrheitsanspruch, von Gott gegeben, zum blinden Gehorsam verpflichtet. Lässt man Gott und die Kirche mal außen vor, findet man diesen Typus in allen erdenklichen Gesellschaftsformen, ob in Wirtschaftsunternehmen, Politik, in der Kunst, ob im Großen wie im Kleinen, auch im Vereinsheim des örtlichen Tennisvereins – überall kann man sie finden: Diejenigen deren Worte in Stein gemeißelt sind und deren Handlungen leider schon viel zu oft ihren wahren Charakter gezeigt haben: den, der Zerstörung ! Dieses Sinnbild, will die Musik der killing Popes kritisch durch leuchten und daran erinnern, dass unsere Welt im Chaos versinkt. Doch will das kritische Durchleuchten nicht nur nach Oben schauen, Stücke wie „Monopoly extended“ beziehen sich auf die Beeinflussbarkeit und Egomanie eines jeden Einzelnen.  Ein gewagter Schritt der beiden Protagonisten, wissen doch beide, dass sich solch „ernste“ Themen im Bereich des Entertainment nicht unbedingt fein ausmachen. Trotz allem haben sie ihre musikalischen Wurzeln Hi Hop, Grindcore und Jazz zu einer  einzigartigen Melange zusammen gefügt, die es hoffentlich vermag, das bitter-süße Leben dar  zu stellen. Dieses international besetzte Ensemble bringt fünf individuelle, anerkannte Künstler zusammen, deren Schaffen alles andere als zerstörerisch ist.

Killing Popes

 

Schmieds Puls

Schmieds
Mira Lu Kovacs – singer/songwriter

If you thought there was just no more space left in your life for singer-songwriters with acoustic guitars, you might be making a terrible mistake. Have a listen to Mira Lu Kovacs aka Schmieds Puls before you die. This woman knows how to use both her wide-ranging, changeable voice and her stunning classical guitar technique to quietly spectacular effect. (Robert Rotifer, fm4)

Wer vermeint, er/sie hätte den in seiner/ihrer Lebenserfahrung für SongwriterInnen mit akustischen Gitarren vorgesehenen Platz eh schon gefüllt, macht einen furchtbaren Fehler: Erst noch Mira Lu Kovacs alias Schmieds Puls gehört haben, dann möglicherweise sterben. Was diese Frau aus ihren beiden Instrumenten, sowohl ihrer virtuos wandelbaren Stimme als auch ihrer mit klassischer Fingertechnik gezupften akustischen Gitarre herauszuholen versteht, ist auf die ruhigste vorstellbare Weise spektakulär. Auf Youtube findet sich eine offenbar in ihrem Wohnzimmer aufgenommene Version ihres Songs „Play Dead“. Kovacs begleitet sich da mit flotten Flageolett-Triolen, während ihr Gesang schizophren souverän gegenrhythmisch darüber hinweg segelt. Gegen Ende des Songs schwingt sie sich auf ein beinahe punkig souliges Riff ein, die herbe Note passend zur finalen Frage des Texts: Stellst du dich nur tot?
Sie erinnert dabei einmal an die mit dem Jazz liebäugelnde Joni Mitchell der Mittsiebziger (vor allem in „You Will Always Have A Piece Of My Heart“), dann lässt das technisch saubere, stets den Sweet Spot im Saitenklang suchende Wandern ihrer Finger wieder an John Renbourn. (Robert Rotifer, fm4) 

http://www.schmiedspuls.com/

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